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30 Jahre RollOn

Grafik RollOn 30 Jahre

RollOn Austria feiert heuer seinen 30-igsten Geburtstag. Ein Rückblick von RollOn-Aktionen, soll aufzeigen, wie es seit 1989 gelungen ist, die "behinderte Welt" doch nachhaltig zu verbessern.

Im Rahmen eines „Gesprächskreises“ begegneten sich Gesundheitspsychologe Georg Fraberger, Autorin, Sängerin und Schauspielerin Erika Pluhar und RollOn Austria-Obfrau Marianne Hengl. Was verbindet diese drei Menschen? Alle drei haben auf ihre individuelle Art und Weise große Herausforderungen bewältigt, die ihnen das Leben in verschiedenster Form gestellt hat.

Durch das Gespräch führte Journalist und ORF-Moderator Christoph Feurstein.

„Nur wer durch die Wüste gegangen ist, kann die schöne Blumenwiese sehen. Diese ‚Wüste‘ kann für jeden Menschen anders aussehen – es können Krankheiten, Schicksalsschläge, Trennungen, körperliche oder seelische Verletzungen, und eben auch Behinderungen sein. Auch Georg Fraberger, Erika Pluhar und Marianne Hengl haben ‚Wüsten‘ durchschritten bzw. sich großen Herausforderungen des Lebens gestellt. Wie ist es den dreien gelungen, den Kampf aufzunehmen, wieder aufzustehen, das Leben wieder in den Griff zu bekommen, in sich zu ruhen und sogar zur ‚Oase‘ für andere Menschen zu werden – das war Thema dieses Dialoges.“

Einladung Seelen im Einklang

Der Vorarlberger Autor Gerhard Maria Rossmann war durch eine fortschreitende Erbkrankheit blind, gehörlos und fast vollständig gelähmt. Seine Kommunikationsmöglichkeiten waren extrem eingeschränkt. Er kommunizierte trotzdem und diktierte preisausgezeichnete Gedichte und Prosatexte. RollOn Austria hat den Künstler viele Jahre unterstützt und gemanagt.

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Das Leben mit behinderten Kindern ist für Familien eine große Herausforderung! Mit Marianne Hengl und RollOn Austria ist uns ein Engel geschickt worden, der uns mit unermüdlichem Einsatz und Energie aufgefangen und unterstützt hat!"

Maria und Markus Erlacher-Forster

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„RollOn ist keine politisch oder behördlich verordnete Initiative, sondern eine, aus eigener Kraft entwickelte und mit Herzblut viel Hirn und Energie in die täglich Tat umgesetzte Idee. Mir persönlich ringt es riesige Bewunderung ab, wenn ich Marianne Hengl, die ja selbst eine Betroffene ist, und ihre Mitarbeiter jahrein jahraus mit großem Gestaltungswillen und ungebrochener Kreativität und Beharrlichkeit an der Arbeit weiß. RollOn erhebt seine mittlerweile hoch respektierte Stimme und Meinung zu wichtigen Themen, die im Bewusstsein gehalten werden müssen, baut Barrieren in der Begegnung und im Kontakt zu Menschen mit Einschränkungen ab und meldet sich energisch und kämpferisch zu Wort wenn es um heikle und unangenehme Zusammenhänge geht. Soviel vorbildliche Zivilcourage und unbürokratischer Wille zum Helfen und Vermitteln ist sehr selten geworden und verdient deshalb umso mehr Anerkennung und Unterstützung. Im Fall von RollOn blieb es aber nicht nur beim Willen Bemühen und schon gar nicht bei "Sonntagsreden". Ein Blick auf die Jahresberichte und Leistungsbilanz zeigt die enorme Schaffensbreite und gesellschaftliche Bedeutung des einmaligen Vereins.“

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Eine RollOn-Aktion aus dem Jahre 2000.

Wenn Sie eine Genehmigung haben - in Ordnung!
Ansonsten übergeben wir Ihnen hiermit das HUMANE STRAFMANDAT!

Bitte respektieren Sie in Zukunft die Behindertenparkplätze!

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Das Strafmandat

 

 

Im Jahre 2003 initiierten wir eine Plakatkampagne mit dem bekannten Schauspieler Ottfried Fischer.

Sujet Fischer

RollOn Austria und die Agentur VIA 3 gewinnen Toni Innauer und Sabrina Nitz – erstmalig auch in Vorarlberg – für eine flächendeckende Plakatkampagne.

Der Ausgangspunkt damals:
Neue Diskussionen um Randgruppen treffen auch behinderte Menschen, soziale Leistungen und Unterstützungen werden zunehmend in Frage gestellt. Menschenbilder scheinen zu kippen. Die Leistbarkeit drängt in den Vordergrund. Das Geldargument siegt oft vor der Menschlichkeit. Betroffene Menschen sind verunsichert, klagen über mangelnde Solidarität und sind beinahe täglich mit neuen Maßnahmen konfrontiert. Grund genug einen positiven Kontrapunkt zu setzen.

Innauer

Fotograf: Gerhard Berger
Agentur: Stadthaus38

Oliver Anthofer gehört zum Kreis jener Menschen, die dem Verein einen besonderen „Stern“ verliehen haben: Der nunmehr verheiratete, zweifache Familienvater und ehemalige, sehr erfolgreiche Behindertensportler kam 1993 mit Obfrau Marianne Hengl erstmals in Kontakt. Marianne war damals auf der Suche nach einem Rollstuhlfahrer für die 1. inklusive RollOn-Modegala, die in Kooperation mit Schülerinnen und Schülern der HAK Innsbruck und der Firma Hettlage im Jahr 1993 stattfand. Der Sympathieträger Nr. 1 war Oliver Anthofer. Schon damals hat RollOn Inklusion gelebt: Mit Oliver und anderen behinderten Menschen gelang es in Österreich erstmals, Menschen mit Behinderung auf dem Laufsteg und somit in einer anderen, selbstbewussten Rolle zu präsentieren.

Oliver Anthofer Modenschau einzelOliver Anthofer Modenschau