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Die Kunst sieht anders, sie urteilt nicht

„Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit, und nicht von der Notwendigkeit der Geister, nicht von der Notdurft der Materie will sie ihre Vorschrift empfangen.“

Frei nach dem Zitat von Friedrich Schiller hat Künstler Günther Steiner bei den emotionalen Eröffnungsreden - am 16. Oktober im Bildungshaus Seehof in Innsbruck - das Verständnis zur Kunst auf den Punkt gebracht, denn die Kunst der Grenzüberschreitung schlummert in uns allen und soll im Rahmen des Projektes „Kunst ohne Grenzen“ zum Leben erweckt werden.

page Seehofv.l.n.r.: Manfred File, Günther Steiner, Ivana Vlahusic, Landesrätin Dr. Beate Palfrader, Mag. Katharina Bernhart (RollOn Austria), Lea Otter, Robert Senn (AK), Regine Lechner (AK), Marianne Hengl (RollOn-Obfrau) 

Unter dem Titel „Kunst ohne Grenzen“ startete das Land Tirol mit Bildungs- und Kulturlandesrätin Dr. Beate Palfrader in Kooperation mit dem Verein RollOn Austria – „Wir sind behindert“ und der Arbeiterkammer Tirol ein starkes Projekt.

RollOn-Obfrau Marianne Hengl: Für Menschen mit Behinderung ist es nicht immer einfach, ihre Kreativität frei zu entfalten, da sie schneller als andere an ihre Grenzen stoßen. Maximale Leistungsfähigkeit scheint im Vordergrund unserer heutigen Gesellschaft zu stehen. Doch die Kunst sieht anders, sie urteilt nicht. Sie soll das ausdrücken, was dem menschlichen Auge verborgen bleibt, sie soll hinter die Fassade blicken.

Die Ausstellung „Kunst ohne Grenzen“ der drei Künstler Manfred File, Günther Steiner und Lea Otter kann vom 16.10.2017 - 07.11.2017, von Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr - im Bildungshaus Seehof in Innsbruck besucht werden.

20171016 193042Wir danken LR Dr. Beate Palfrader für die Wertschätzung und die Idee zu dieser Veranstaltung.