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Alexandra Meissnitzer trifft Jakob Schriefl

Barbara Stöckl & Marianne Hengl freuen sich auf die Dreharbeiten zum 32. Gipfel-Sieg von RollOn Austria.

ORF III Sendung: Gipfel-Sieg: Der Wille versetzt Berge – klicken
Drehtermin: 24. Juni 2021
Hoch über Sankt Gilgen und dem Wolfgangsee im Salzkammergut, am Zwölferhorn
Moderation: Barbara Stöckl

Jakob Schriefl aus Müllendorf ist 23 Jahre alt und studiert Volkswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien. Der begeisterte E-Rollifußball-Spieler und Reiselustige lebt selbstbewusst mit der seltenen Muskelkrankheit Spinale Muskelatrophie (SMA). Aufgrund dieser Krankheit ist er auf einen elektrischen Rollstuhl sowie Unterstützung durch Persönliche Assistenz angewiesen. Jakob setzt sich ehrenamtlich als Vorstandsmitglied der Organisation ÖZIV Burgenland sowie als Mitbegründer von SMA Österreich für Inklusion ein: "Alle Menschen mit Behinderungen haben das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben!"
Im Jahr 2019 hat Jakob mit seinem Assistenzteam ein Auslandssemester in Paris absolviert.

bild ORF 2015 horz

Alexandra Meissnitzer kommt aus Abtenau im Salzburger Land und ist eine ehemalige österreichische Skirennläuferin. Mit ihrem Sieg im Gesamtweltcup und dem Gewinn von zwei WM-Goldmedaillen im selben Jahr hatte Alexandra Meissnitzer 1999 den großen Durchbruch geschafft. Es schien angesichts ihrer Dominanz und ihres stark ausgeprägten Siegeswillens schon eine neue Ära im Damen-Weltcup zu beginnen, doch wurde die Salzburgerin gleich zu Beginn der folgenden Saison jäh gestoppt, als sie sich bei einem Trainingssturz in Lake Louise schwere Verletzungen im linken Knie zuzog. Der Weg zurück gestaltete sich für die ehrgeizige Sportlerin extrem schwierig, aber im Olympiawinter 2001/02 erreichte sie wieder Spitzenplätze.
Alexandra Meissnitzers Leben ist nach ihrer Karriere alles andere als langweilig. Bekannt als ORF Moderatorin und Dancing Star, ist sie auch als Unternehmerin und Gastronomin erfolgreich.

Marianne Hengl, Obfrau von RollOn Austria ist Initiatorin der ORF III Fernsehserie „Gipfel-Sieg: Der Wille versetzt Berge“. Wir stellen in menschlich starken Portraits jeweils zwei Menschen „auf Augenhöhe“ vor, die auf unterschiedlichste Weise schwere und ehrgeizige Lebensabschnitte zu einem persönlichen „Gipfel-Sieg“ gemacht haben. Für einen schwer behinderten Menschen mag ein „Gipfel-Sieg“ bedeuten, wenn man nach 3 Jahren selbständig und ohne fremde Hilfe aus der Badewanne steigen kann; mit einer verkrümmten Hand nach monatelangem Üben plötzlich ein Wort schreibt - all dies sind „Gipfel-Siege“, die meistens im Stillen gefeiert werden.

Ganz im Gegensatz dazu stehen die „Gipfel-Siege“ prominenter und bekannter Persönlichkeiten voll und ganz im Blickpunkt der Öffentlichkeit, seien es sportliche, kulturelle, mediale oder andere Höchstleistungen. Nur zu leicht gerät in Vergessenheit, dass auch auf dem Weg dieser Menschen viele Tränen, Schweiß und Hürden liegen.