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BIN ICH DIR PEINLICH? Du mir nicht!

RollOn-Austria präsentiert die Österreich-Kampagne: BIN ICH DIR PEINLICH? Du mir nicht!

"Warum schaut dieser Mann so komisch aus, er spricht auch so seltsam?" Auf diese Frage kleiner Kinder wissen Eltern oft keine Antwort und versuchen peinlich berührt das Kind zum Schweigen zu bringen.

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Bist du peinlich berührt
… weil ich nicht der Norm entspreche?
… weil mein Körper verkrümmt ist?
… weil dich meine Behinderung abstößt, und du nicht hinsehen willst?

Es ist eine Diskriminierung und es grenzt an Dummheit, Menschen mit Beeinträchtigung wie ein großes Tabu zu behandeln.

Günther Steiner: „Ich weiß, dass ich anders bin, aber das habe ich mir weder ausgesucht, noch macht es mich weniger wertvoll – nicht weniger mitfühlend und nicht weniger kreativ, nicht weniger lebensfroh und …“

RollOn FB Günther St 2021

Bin ich dir peinlich? Du mir nicht!
„Schon morgen kannst du oder jemand, den du liebst, so sein wie ich. Du wärst der selbe Mensch wie heute. Nicht mehr. Nicht weniger. Nur anders.“

RollOn-Obfrau Marianne Hengl: „Wir stehen offen zu unserer Behinderung und reden darüber, indem wir in Begegnungen versuchen Hemmschwellen und Berührungsängste abzubauen. Wir Menschen haben doch ganz viele unterschiedliche Nuancen: Jeder Mensch ist anders – auch behinderte Menschen kann man erst kennenlernen, wenn man sich die Zeit nimmt, sie unvoreingenommen von verschiedenen Seiten zu „beleuchten".

Menschen mit Behinderung sind keine Wesen vom anderen Stern – sie müssen jedoch täglich große Herausforderungen überwinden, um im Leben zu bestehen.

Das Leben betrifft uns alle. Und über jedem Pro und Kontra steht die Würde des Menschen – egal, wie er geboren wird. Deshalb sind wir alle gemeinsam gefragt, die nötigen Strukturen und faire Lebensbedingungen für alle zu schaffen.“

DieFotografen IFO329011www.m-hengl.com