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"Nase kratzen" am Füssener Jöchle

Hoch oben am Berg … Kindern das Leben mit einer Behinderung nahebringen und ihnen dadurch Hemmungen nehmen, war das Ziel von Michael Schretter, Chef der Sonnenbergbahnen Grän.

Am Donnerstag präsentierte Marianne Hengl am Füssener Jöchle ihr Kinderbuch „Marianne und die roten Zauberstiefel“. Eine außergewöhnliche Geschichte, die man nicht auf dem Buchmarkt findet.
„Mit dem Kinderbuch als Aufhänger, versuche ich mit den jungen Menschen ganz offen über das Thema Behinderung zu sprechen. Sie dürfen mir die Nase kratzen, ein Glas Wasser mit Strohhalm zum Mund reichen, meine Hände berühren, mir das Essen eingeben, und vieles mehr. Wir hatten auf jeden Fall sehr viel zu lachen und dadurch bekam das Thema Behinderung einen anderen Stellenwert, es stand unkompliziert im Mittelpunkt unserer Begegnung. Kurz nach der Veranstaltung haben mir Paula und Emma ein Herz aus Rosenquarz in den Schoß gelegt und eine ganz spontane und liebevolle Umarmung von Elisa hat mich sehr berührt.“

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Mein Appell zum Schluss an die Kinder: „Schaut in meine Augen. Wie ich das Leben liebe! Wenn ihr einmal mutlos seid, dann denkt an unseren schönen Nachmittag hier am Füssener Jöchle, schaut ab und zu in den Spiegel und seid dankbar, dass ihr gesund und selbstständig euer Leben bewältigen könnt‘.“

Mit diesem Kindernachmittag wollten wir zum Ausdruck bringen, dass Berührungsängste von klein auf zu Menschen mit Behinderungen abgebaut werden sollen, so Michael Schretter, Chef der Sonnenbergbahnen Grän.

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