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News

Eltern behinderter Kinder sind momentan extrem gefordert
Marianne Hengl, im Gespräch mit Karl Medwed, Obmann AMB / Angehörige von Menschen mit Behinderungen.

Eine besondere Herausforderung ist die momentane Zeit für Familien mit behinderten Kindern. Für diese Familien bricht momentan das gesamte, mühsam aufgebaute Netzwerk, zusammen. Sämtliche Angebote, die den Familien sonst im Alltag Erleichterung verschaffen, sind nicht mehr möglich. Die Schulen sind geschlossen, es gibt keine Therapie, keine Betreuung und auch kaum Freizeitmöglichkeiten, die mit dem behinderten Kind allein möglich sind. Auch die Großeltern als wichtige Unterstützung fallen aus.

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Bruno Lemberger aus Mittersill war 29 Jahre alt, als sich von einem Tag auf den anderen sein Leben komplett veränderte. Im Interview mit RollOn-Obfrau Marianne Hengl erzählt der „Landwirt im Rollstuhl“ von seinen bedrohlichen Existenzängsten, der Hilflosigkeit und der großen Angst in einem Pflegeheim zu landen. Der Glaube und das Vertrauen an Gott und sein Wille zu leben, haben aus Bruno einen ganz besonderen Botschafter für die Menschheit werden lassen.

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„Schenkt den Gemeindebürgern die Chance zu lernen, wie man mit Menschen umgeht die am Rande der Gesellschaft stehen. Lasst Familien und deren Kinder mit Behinderung Teil der Gesellschaft sein: bei Veranstaltungen, in der Schule, in der Kirche als Minisstranten, bei Vereinen … Wir brauchen den Dialog, wir brauchen mehr Anerkennung für Menschen, dir anders sind. Dabei appelliere ich auch an alle Bürgermeister/innen diesbezüglich ihrer Verantwortung getreu zu werden.

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Ein Interview von Marianne Hengl mit dem blinden Extrembergsteiger Andy Holzer

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Wie setzt du dich mit dieser Herausforderung (Quarantäne) auseinander und auf welche Weise sprichst du dir Mut zu?
Aufgrund meiner Blindheit befinde ich mich schon mein ganzes Leben lang in einer Art Quarantäne und für mich herrschten immer schon erschwerte Bedingungen, um vor die Türe zu kommen. Einfach rein ins Auto sitzen und weg fahren ging wegen meiner Blindheit nie. Daher habe ich mein Leben immer schon gut organisieren müssen und wie ich aus dem Haus komme. Reines Management, sozusagen. Diese lebenslangen Erfahrungen sind mir momentan eine große Hilfe in dieser derzeitigen Krisenzeit. Weil man immer schon mit Einschränkungen und Hindernissen leben und umgehen musste, stellen die derzeitigen Maßnahmen für mich persönlich keine so großen Barrieren dar. Wir Behinderte sind abgehärtet und nicht so zimperlich.

Hier lesen Sie das ganze Interview:

pdfDas_Interview_mit_Andy_Holzer.pdf165.43 kB

Unsere Fernsehsendung Gipfel-Sieg, moderiert von Barbara Stöckl, wird im Juni in Kleinwalsertal zum 30. Mal aufgezeichnet. Ohne die Unterstützung der Seilbahnen und anderer Locations wäre es uns nicht möglich eine ganz wichtige Botschaft zum Thema Behinderung in die Welt hinauszutragen.

Seit ein paar Tagen gibt es einen 6-minütigen Kurzfilm über diese Fernsehserie, den ich heute zuerst meinen RollOn-Freunden präsentieren darf. Bitte klick.

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