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News

Ein grauenhaftes Zeichen für eine zerstörerische Verantwortungsschwäche in Gesellschaft und Politik.

„Schaut in meine Augen, wie ich das Leben liebe“

RollOn Austria 16

Mit großer Aufmerksamkeit und sorgenvoller Betroffenheit verfolge ich die neu aufgenommene und gerade laufende Grundsatz-Diskussion um Abtreibung und Spätabtreibung bei Menschen mit Behinderung. Persönlich betrachte ich die Dauer-Thematik „Abtreibung“ seit Jahrzehnten als eine offene Wunde und als Zeichen für eine zerstörerische Verantwortungsschwäche in Gesellschaft und Politik.

Selbst-bewusst, trotz so mancher Verzweiflung, habe ich mich stets als behinderter Mensch definiert. Ich lasse mich auf keinem Fall nicht von einem von Zeitgeist und Wirtschaft aufgestellten Ideal von Fitness, unversehrter Schönheit und dynamischer Jugendlichkeit bestimmen.

Als behinderter Mensch will ich behindert sein dürfen.

Meine Behinderung hat die Familie - bei meiner Geburt - erschreckt. Ich war das erste Kind, meine Gelenksversteifung war etwas ganz Fremdes. Aber der Glaube hat meine Eltern sagen lassen: das Kind gehört zu uns und es wird einen Sinn haben, warum die kleine Marianne in unsere Familie hineingeboren worden ist.

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Der Standard

RollOn Austria hat mit der Kampagne „Besondere FamilienBANDE“ sehr viele Menschen berührt und zum Um- und Nachdenken angeregt.

Die Starfotografin Inge Prader war maßgeblich beteiligt an diesem großen Erfolg, denn sie hat dazu wunderbare und aussagekräftige Fotos gemacht.

Als Obfrau von RollOn Austria war es mir sehr wichtig einen Medienpartner zu finden, der über eine starke und vorbildliche „FamilienBANDE“ berichtet. Mit großer Freude darf ich euch heute jenen Artikel zukommen lassen, der kürzlich in der Zeitschrift WOMAN präsentiert wurde – findet diesen bitte im Anhang.

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CRD 7857 wm horz

Dieser Artikel in den Salzburger Nachrichten von Andreas Rachersberger hat uns total gefreut!

Außergewöhnliche Persönlichkeiten sprachen in Saalfelden - bei einer Veranstaltung von RollOn Austria - über ihr Leben mit Behinderung - einfühlsam, mit klaren Botschaften und einer Portion Humor.

SNStarke Persönlichkeiten im Nexus (v. l.): Hans Lechner, Georg Fraberger, Lukas Edenhauser, Marianne Hengl, Zuhal Soyhan. Vorne: Silke Naun-Bates.

Georg Fraberger hat seit seiner Geburt weder Arme noch Beine. "Durch meine Behinderung bin ich schräg. Ansonsten führe ich ein biederes Leben", sagt der Wiener, der als Psychologe, Autor und Motivationstrainer sein Geld verdient. Hengl wollte von ihm wissen, wie der Vater von vier Kindern (das fünfte ist unterwegs) zu seinen ersten Berührungen mit dem weiblichen Geschlecht gekommen sei.