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Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein hat mit RollOn-Obfrau Marianne Hengl und ihrem Team ein Treffen vereinbart. Es war am 3. Dezember, dem Internationalen Tag für Menschen mit Behinderungen. Bezüglich dieser Begegnung hat sie am Tag danach per SMS ein ganz persönliches Statement geschickt.

"Bewusstsein für Menschen mit Behinderung zu schaffen und ihre Potentiale und Talente hervorzustreichen ist Aufgabe der Politik, aber auch jedes einzelnen in der Gesellschaft – jeden Tag! Trotz der Fortschritte im Sinne einer inklusiven Gesellschaft bleibt noch viel zu tun. Ich danke Marianne Hengl, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Vereins RollOn Austria und allen, die täglich für die Anliegen von Menschen mit Behinderung eintreten.“

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Von Denise Daum / Tiroler Tageszeitung
Behinderung von einer anderen Seite zeigen – das ist eines der Anliegen der von Marianne Hengl organisierten RollOn-Gala. Und das ist am Freitagabend im Congress Innsbruck bei der von der Tiroler Tageszeitung und dem ORF Tirol unterstützten Benefizgala erneut mehr als nur gelungen. Tatsächlich ist die Behinderung in den Hintergrund und der Mensch in den Vordergrund gerückt. Zu Beginn des humorvollen und abwechslungsreichen Abends rockte die Band Null Problemos mit dem Titel „Du bist du“ das Publikum. Die Lacher und auch Sympathien voll auf seiner Seite hatte Comedian, Rollstuhlbasketballer und Model Tan Caglar aus Deutschland. Nicht nur, weil er Innsbruck als „geilste Stadt“ bezeichnete.

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Diese Kampagne ist ein Geburtstagsgeschenk von Tirols Landeshauptmann Günther Platter.

Die fünf Testimonials dieser RollOn-Kampagne gestalten ungehindert aus der Norm, verändern ungehindert die Welt, machen ungehindert Karriere und lieben ungehindert über alle Vorurteile und künstlich aufgebauten Grenzen hinweg.

Günther Steiner, Silke Naun-Bates, Stephanie Pletzenauer, Sabrina Nitz und Daniel Studer weisen Wege zu einem neuen Umgang mit Behinderung, laden ein zur Begegnung auf Augenhöhe, in Freude und gegenseitiger Wertschätzung.

Behinderung ist nicht automatisch das Urteil zu einem Weniger an Mensch-Sein, sondern vielfach die Herausforderung zu bewusster und gezielter Lebensbejahung und -gestaltung.

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Der Verein RollOn Austria feiert heuer sein 30-jähriges Bestehen. Geschäftsführerin Marianne Hengl hat es geschafft, damit die stärkste Lobbygruppe für Menschen mit Behinderung in Österreich aufzubauen.

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TT Artikel 09.09.19

 

Ein grauenhaftes Zeichen für eine zerstörerische Verantwortungsschwäche in Gesellschaft und Politik.

„Schaut in meine Augen, wie ich das Leben liebe“

RollOn Austria 16

Mit großer Aufmerksamkeit und sorgenvoller Betroffenheit verfolge ich die neu aufgenommene und gerade laufende Grundsatz-Diskussion um Abtreibung und Spätabtreibung bei Menschen mit Behinderung. Persönlich betrachte ich die Dauer-Thematik „Abtreibung“ seit Jahrzehnten als eine offene Wunde und als Zeichen für eine zerstörerische Verantwortungsschwäche in Gesellschaft und Politik.

Selbst-bewusst, trotz so mancher Verzweiflung, habe ich mich stets als behinderter Mensch definiert. Ich lasse mich auf keinem Fall nicht von einem von Zeitgeist und Wirtschaft aufgestellten Ideal von Fitness, unversehrter Schönheit und dynamischer Jugendlichkeit bestimmen.

Als behinderter Mensch will ich behindert sein dürfen.