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Die erste RollOn Online-Gala

Menschen mit Behinderung und deren Freunde treffen sich zur Weltpremiere der 1. Online-Gala von RollOn Austria.

Marianne Hengl's Botschaft zu Corona und zur RollOn-Online-Gala - im Ö3-Wecker zum Nachhören ...

Liebe RollOn-Freunde!

Am 18.04.20 um 16:05 Uhr in ORF III durfte ich zum ersten Mal eine Fernsehsendung moderieren. Zum Aufnahmezeitpunkt war vom Corona-Virus noch keine Rede, dennoch passt das Motto „Wenn Menschen an sich glauben“ nun perfekt in die heutige herausfordernde Zeit.

Eltern behinderter Kinder sind momentan extrem gefordert
Marianne Hengl, im Gespräch mit Karl Medwed, Obmann AMB / Angehörige von Menschen mit Behinderungen.

Eine besondere Herausforderung ist die momentane Zeit für Familien mit behinderten Kindern. Für diese Familien bricht momentan das gesamte, mühsam aufgebaute Netzwerk, zusammen. Sämtliche Angebote, die den Familien sonst im Alltag Erleichterung verschaffen, sind nicht mehr möglich. Die Schulen sind geschlossen, es gibt keine Therapie, keine Betreuung und auch kaum Freizeitmöglichkeiten, die mit dem behinderten Kind allein möglich sind. Auch die Großeltern als wichtige Unterstützung fallen aus.

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Bruno Lemberger aus Mittersill war 29 Jahre alt, als sich von einem Tag auf den anderen sein Leben komplett veränderte. Im Interview mit RollOn-Obfrau Marianne Hengl erzählt der „Landwirt im Rollstuhl“ von seinen bedrohlichen Existenzängsten, der Hilflosigkeit und der großen Angst in einem Pflegeheim zu landen. Der Glaube und das Vertrauen an Gott und sein Wille zu leben, haben aus Bruno einen ganz besonderen Botschafter für die Menschheit werden lassen.

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„Schenkt den Gemeindebürgern die Chance zu lernen, wie man mit Menschen umgeht die am Rande der Gesellschaft stehen. Lasst Familien und deren Kinder mit Behinderung Teil der Gesellschaft sein: bei Veranstaltungen, in der Schule, in der Kirche als Minisstranten, bei Vereinen … Wir brauchen den Dialog, wir brauchen mehr Anerkennung für Menschen, dir anders sind. Dabei appelliere ich auch an alle Bürgermeister/innen diesbezüglich ihrer Verantwortung getreu zu werden.

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