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Barbara Stöckl trifft Herbert Pixner und Meinhard Feichter beim 22. "Gipfel-Sieg" von RollOn Austria - in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff, Meran

Der Südtiroler Meinhard Feichter aus St. Georgen, erfährt mit 55 Jahren, dass er unheilbar im dritten Stadium an Knochenkrebs erkrankt ist. Der langjährige Geschäftsführer der Buchhandlung Athesia in Bruneck steht vor der Entscheidung: Verzweifeln oder genießen, was man hat.

Meinhard Feichter: „Das Schwierigste waren die Schmerzen. Ich bin auch heute nur schmerzfrei wenn ich schlafe. Gemessen an den Umständen und Prognosen geht es mir sehr gut. Ich weiß, dass ich aus medizinischer Sicht über der Zeit bin.

Es geht im Leben darum Dinge zu akzeptieren und anzunehmen. Jeder hat zerplatzte Lebensträume, es geht darum, etwas daraus zu machen.“

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Herbert Pixner und seine Gruppe Herbert-Pixner-Projekt machen Weltmusik in Volksmusikbesetzung. Mehr als 1000 ausverkaufte Konzerte in wenigen Jahren und Goldene Schallplatten am Fließband.

Herbert Pixner: „Wir machen unglaublich gerne Musik und die Leute spüren das auch, dass es etwas Besonderes ist was wir machen. Es hat lange gedauert abseits der Major-Label erfolgreich zu sein. Mittlerweile spielen wir in den schönsten Häusern, das gibt Kraft und Energie.

Zuhause bei der Familie geht es um andere Sachen als um den Erfolg. Es ist gut, wenn mal der Stecker gezogen wird. Die Bewunderung von 3.000 Konzertbesuchern ist eine andere als mit dem Sohn ein „Lego“-Haus zu bauen. Das ist viel mehr wert.“ 

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