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RampenLICHT

RollOn Austria „beleuchtet" mit dieser Rubrik, besondere Menschen und Geschichten und stellt sie mit großer Freude ins Rampenlicht.

Wenn sich bekannte Musikstars aus Tirol und Bad Ischl den ganzen Tag Zeit nehmen um mit 120 behinderten Menschen, deren Familien, Assistenten und Freunden einen Tag zu verbringen, dann ist das für viele Lebensfreude pur.
Der Verein RollOn Austria organisierte am Samstag, den 22.09.18 eine ganz besondere und musikalische Schifffahrt am Attersee. Die erfolgreichen Wanderungen mit Hansi Hinterseer und Menschen mit Behinderungen waren für Martin Brugger von den Ursprung Buam & Den Lindaua Buam der gedankliche Anstoß ebenso mit RollOn Austria einen solch besonderen Tag zu organisieren.

page Attersee

Der Tourismuspionier Horst Dengg war ein Mensch, der sich für andere Menschen und soziale Instituionen einsetzte. Grund genug auch in diesem Jahr das Charity-Golfturnier in Lermoos zu seinem Gedenken abzuhalten.

Bereits zum zehnten Mal ging das erfolgreiche Event über die Bühne und zog zahlreiche Golfbegeisterte zum Fuße der Zugspitze, wo neben dem sportlichen Turnier auch perfekte Bewirtung auf dem Programm stand. Gesammelt und gespendet wurde heuer – wie in den letzten Jahren auch - für die Behindertenarbeit von RollOn Austria.

Lermoos 2

Die Firma Communalp GmbH schenkt Christoph Neisen „die große Chance am freien Arbeitsmarkt“.

Ganz besonders ist auch das Argument der Brüder Walter & Christoph Peer – zum Anstellungsverhältnis von Christoph Neisen, welches hier wörtlich zitiert werden darf:

„Wir stellen Christoph nicht an, weil wir einem behinderten Menschen eine Freude machen wollen, sondern wir stellen ihn an, weil er sehr gute Arbeit leistet und uns somit entlastet, weil er menschlich eine Bereicherung ist für das ganze Team und wir freuen uns sehr, dass Christoph jetzt ein Teil unserer Belegschaft ist.“

Christoph und die Chefs kl

Unsere Freude ist riesengroß über das gestrige Benefizkonzert der Militärmusik Tirol, für die Behindertenarbeit von RollOn Austria. Danke von ganzem Herzen der Gemeinde Fieberbrunn, insbesondere der Gemeinderätin Stephanie Pletzenauer, die diese Veranstaltung mitgetragen haben.

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RollOn Austria zeigt auf, wie man dem Himmel schon auf Erden ein gutes Stück näher kommen kann.

Im November 2017 besuchte uns Carsten Hafeneder im RollOn-Büro in Innsbruck. Der ehemalige Unternehmer sitzt - aufgrund einiger schwerer Krankheiten - seit mehr als einem Jahr im Rollstuhl. Sein größter Wunsch wieder gebraucht zu werden, wurde ihm verwehrt.

„Ich wurde von einem zum anderen geschoben, der Kühlschrank war leer, kein Sprit mehr und die Frau vom Arbeitsamt sagte ich soll schauen, dass ich irgendwo ein Praktikum machen kann, unentgeltlich, sie machte mir wenig Hoffnung, dass ich in diesem Zustand, sie meinte den Rollstuhl, noch jemals einen Job bekommen werde. Ich war am Ende meiner Kräfte …

Firma LedermairJuniorchef Alexander Ledermair (vorne im Bild), der selbst im Rollstuhl sitzt: „Motivierte und engagierte Mitarbeiter/innen sind in der heutigen Arbeitswelt Gold wert. Ich habe beim Vorstellungsgespräch mit Carsten selten ein so offenes und ehrliches Gespräch erlebt, deshalb haben wir uns für ihn entschieden! Carsten Hafeneder ist in der kurzen Zeit ein sehr wertvoller Mitarbeiter für unser Unternehmen geworden.“

… bis ich am 22. November 2016 im RollOn-Büro in Innsbruck erstmals wieder Hoffnung schöpfte.

„Marianne Hengl und ihr Team haben sich von der ersten Sekunde an für mich eingesetzt. Vor allem wurde ich nicht mehr vertröstet und ich merkte sofort, da geht etwas weiter.“

„So wie immer habe ich auch dieses Mal unser einzigartiges und besonderes Netzwerk aktiviert. Unsere RollOn-Engl haben uns noch nie im Stich gelassen, freut sich RollOn-Obfrau Marianne Hengl. In diesem Fall waren es auch die vielen Facebook-Freunde, die ein ganz besonderes Wunder haben wahr werden lassen. Ein Video-Aufruf in Facebook hat schlussendlich zum großen Erfolg geführt. Der Aufruf „Carsten sucht dringend Arbeit“ wurde von vielen Menschen geteilt. Und ein ganz besonderer Mensch und langjähriger Freund und Unterstützer von RollOn Austria hat jetzt Carsten die große Chance geschenkt.“

Seit 2. Jänner 2018 arbeitet Carsten Hafeneder als Fahrdienstleiter bei der Firma Ledermair Verkehrbetriebs GmbH in Schwaz. Die Arbeit dort ist eine ganz besondere Herausforderung und macht Carsten überglücklich. „Ohne die Unterstützung von RollOn Austria wäre ich verzweifelt, jetzt werde ich wieder gebraucht und meine Arbeitskollegen helfen mir, diesen spannenden Job zu meistern“, freut sich Carsten Hafeneder.

Ein Dialog mit Tirols Soziallandesrätin Christine Baur über Diskrepanzen, verschiedene Anschauungen, Wertschätzung ...

„Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar“ ... WEIL SCHONUNG ENTWÜRDIGT, so die Politikerin.

Liebe Christine, dein Besuch hat uns sehr gefreut. Deine unkomplizierte und erfrischende Umgangsform war sehr angenehm. Wir freuen uns auch weiterhin auf spannende, zielführende und offene Diskussionen zum Wohle aller Menschen mit Behinderungen in Tirol.

Besuch Christine Baur

Nael aus Syrien kam im Herbst 2015 nach Österreich.
Seine große Sorge galt der zurückgebliebenen Familie, insbesondere seinem Sohn Nichola, der schwer behindert ist. Nach langer Suche und dank vielfältiger Kontakte gelang es, eine barrierefreie Wohnung im Haus der Arche in Steinach am Brenner zu finden. Am 08.06.2017 hat uns die überglückliche Familie im RollOn-Büro, Innsbruck besucht.

Aufgrund einer Initiative von RollOn Austria mit der Tiroler Gebietskrankenkasse wurden die Prozesse zur Bewilligung und Kostenübernahme für Rollstühle deutlich verbessert, transparenter und kundenfreundlicher gestaltet.

TGKK Direktor Dr. Arno Melitopulos & Marianne Hengl: Gemeinsam bewegen wir "die behinderte Welt" und freuen uns über jeden Erfolg.

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Gleichzeitig wurden die Zuschüsse für die Rollstühle und die entsprechenden Reparaturen um ein vielfaches erhöht, was den Betroffenen mühsame bürokratische Wege erspart und mehr Gerechtigkeit in die Versorgung bringt.

„RollOn Austria und seine Engel machen fast alles möglich“

Philipp Dubsek hat sich im Dezember 2017 an RollOn Austria gewandt, da er schon monatelang erfolglos einen Arbeitsplatz sucht. So wie immer haben wir gleich unser unvergleichliches Netzwerk eingeschaltet - mit Erfolg!

Philipp Dubsek wird ab 3. April 2017 in der Tiroler Gebietskrankenkasse zuerst ein Praktikum und dann - wenn alle Beteiligten zufrieden sind - seine Arbeit aufnehmen.

DANK des großen Einsatzes von TGKK Direktor Dr. Arno Melitopolus wird für Philipp ein ganz besonderes Arbeitsumfeld vorbereitet, entsprechend seiner Ausbildung und seinen Talenten.

Philipp Dubsek

Der 27- jährige Völser Daniel Rangger ist von Geburt an schwerbehindert. Seine Kommunikationsmöglichkeiten sind eingeschränkt, trotzdem kommuniziert er offen und lebensfroh mit seiner Umwelt. 

Rangger2Daniels Mutter Barbara und die zwei Geschwister begleiten ihn zu uns ins RollOn-Büro und unterstützen ihn als „Sprachrohr“ beim Interview mit Mag. Katharina Bernhart von RollOn Austria.

Mit dem Kauf der CD "GedankenSchrankenBrecher" wird RollOn Austria unterstützt.

Kurt Mikula aus St. Martin bei Lofer ist leidenschaftlicher Religionslehrer an der NMS Lofer und erfolgreicher Liedermacher – seine Werke sind in ganz Europa bekannt. Unter dem Titel „GedankenSchrankenBrecher“ appelliert der Autor an die Offenheit und Toleranz seiner Mitmenschen. In vielen Schulklassen werden seine erfrischenden Lieder über Gott und die Welt angestimmt.

Kurt Mikula: „Weils mir so gut geht, freue ich mich, wenn ich die Lobbyingarbeit von RollOn Austria unterstützen darf. Bei euch ist jeder Cent gut angelegt“.

Soeben hat Mikula seine siebte CD herausgebracht, an der er mit Kindern und Jugendlichen in den Gemeinden des unteren Saalachtales zwei Jahre lang gearbeitet hat.

RollOn Spende 2017 19Louisa, Ella und Felix mit ihrem Lehrer Kurt Mikula: "Erfrischende Lieder über Gott und die Welt helfen RollOn Austria" ...

KlangLICHTER für Menschen mit Behinderung

Die beispiellose Musikkapelle von St. Johann im Walde, Osttirol - unter der Leitung von Kapellmeister Martin Wibmer, musizierte mit Unterstützung von Gesangssolistinnen, am 29. Oktober 2016 in der überfüllten Pfarrkirche auf höchstem Niveau. Sie stellten sich dabei in den Dienst der guten Sache und übergaben an RollOn-Obfrau Marianne Hengl einen Scheck in Höhe von EUR 3.897,15.

RollOn-Obfrau Marianne Hengl: „Die mystische Beleuchtung der Pfarrkirche und die eigenwillige Bauform des Gotteshauses bat den Zuhörern ein besonderes Ambiente. Mit einer besonderen Note und dem höchsten Maß an Wertschätzung stand dieser Abend im Zeichen der Vielfalt und wird wohl noch lange in den Herzen der Menschen nachklingen.“

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Am 12. September 2016 erreichte RollOn Austria ein Hilferuf per E-Mail von Sr. M. Martha Fink. Sie erzählte uns von einem schwerbehinderten Kind aus dem Kosovo, das dringend einen gebrauchten Kinder-Rollstuhl-Wagen brauchen würde. Die Familie hat keine finanziellen Mittel um dieses notwendige Hilfsmittel zu finanzieren.

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Offen und ehrlich.

So war das Zusammentreffen zwischen Alois Stöger (Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz) und Marianne Hengl (Obfrau von RollOn Austria – „Wir sind behindert“), im RollOn-Büro, Innsbruck.

Marianne Hengl hatte die Gelegenheit die umfangreiche Arbeit von RollOn Austria vorzustellen. Ein Schwerpunkt des Gespräches war der „Schutz des Lebens von behinderten Menschen“ – (Eugenische Indikation § 97 Abs 1 Z 2 StGB).

BM Alois Stöger war sehr beeindruckt von den vielzähligen Projekten und dem Einsatz von RollOn Austria für die Interessen körper- und mehrfachbehinderter Menschen. Besonders begeistert zeigte er sich vom Engel „Natasha“ – das Schmuckstück mit nur einem Flügel wurde anlässlich des 25-jährigen Bestehens von RollOn Austria mit Unterstützung von Swarovski gestaltet.

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RollOn Austria und deren Engel machen „fast“ alles möglich

Die Geschwister M. & A. (19 und 21 Jahre) haben beide Muskeldystrophie.
Die jungen Leute sind mit ihren Eltern und den zwei kleinen Geschwistern - unter verheerenden Umständen - von Syrien nach Österreich geflüchtet, jetzt leben sie in Tirol. Vor zehn Tagen standen Vater und Sohn verzweifelt bei uns im RollOn-Büro, sie baten um Rollstühle. Sofort habe ich einen meiner „Engel“ - Alois Praschberger - angerufen und heute am 2. September 2016, haben mir die jungen Leute voller Stolz ihre 2 Rollis präsentiert.

Die Freude der beiden Geschwister kann man nicht beschreiben.

Ein typischer Rocker würde man sagen. Irokesen Haarschnitt, Tätowierungen und große Ohrringe sind sein Markenzeichen. Michael benötigt einen Rollstuhl. So gar nicht typisch für einen Rockmusiker.

Geboren wurde Michael 1988 in der Steiermark. Bereits mit 6 Jahren wurde bei ihm ein psychosomatisch bedingtes Tourette-Syndrom festgestellt. Es folgen Diabetes Mellitus Typ I, Epileptische Anfälle, eine Hirnblutung und 2 Schlaganfälle. Mit knapp 17 Jahren erleidet Michael einen Herzstillstand mit Multiorganversagen durch Diabetische Entgleisung.

Michael Greisinger

„Wir werden eure Spende nach bestem Wissen und Gewissen einsetzen" so Hengl und stellt in kurzen Worten ihre österreichweite Lobbyingarbeit für Menschen mit Behinderungen vor.

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Das Tiroler Unternehmen VIKING lebt Verantwortung, seit der Gründung 1981 hat sich VIKING zu einem der führenden Hersteller von hochwertigen Gartengeräten entwickelt. Mit seinen Mitarbeitern steht der Betrieb in enger Beziehung zur Gesellschaft, beschäftigt Mitarbeiter mit Behinderung und hat soeben einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung soziales Engagement gemacht.

Marketing- und Verkaufsleiter Mag. Wolfgang Simmer: "Wir verfolgen schon längere Zeit die bemerkenswerte Arbeit von RollOn Austria. Das persönliche Gespräch mit Frau Hengl gab letztendlich den Ausschlag für das Engagement von VIKING."

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"RollOn" mit Hansi Hinterseer in Weißbach bei Lofer

Der Verein RollOn Austria organisierte mit der Gemeinde Weißbach bei Lofer einen besonderen Tag für Menschen mit Behinderungen.

Am Sonntag, den 05.06.2016, war für viele Menschen mit Behinderungen ein Tag der in ihrer Lebensgeschichte einen besonderen Stellenwert haben wird. Schlagerstar Hansi Hinterseer kam in die Pinzgauer Gemeinde Weißbach bei Lofer um sich mit seinen behinderten Fans, deren Freunde und Familien zu treffen.

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Die Firma Elektro Demel aus St. Martin bei Lofer feierte am 10. September 2015 sein 40-Jahrjubiläum und unterstützte dabei gleichzeitig die Behindertenarbeit von RollOn Austria.
Den Chefleuten, Thomas und Gertraud Fernsebner, war es ein Herzensanliegen, dieses Dienstjubiläum einem guten Zweck zu widmen. Es war ihnen wichtig ein Zeichen der Dankbarkeit zu setzen und gleichzeitig auch Gutes zu tun, weshalb der gesamte Spendenbetrag von € 12.000,-- der Behindertenarbeit von RollOn Austria zugutekam. Am Sonntag wurde der Scheck an die Obfrau von RollOn Austria, Marianne Hengl übergeben:

Spenden-Übergabe

"Es war für mich als Obfrau von RollOn-Austria eine große Ehre und Freude, Tirols Landeshauptmann im Rahmen einer "barrierefreien Bergtour" zu begleiten. Wir plauderten über Gott und die Welt und über unser spannendes Leben".

In diesem Augenblick waren wir nur "Mensch auf Augenhöhe".
pdf06.08.15_Tiroler_Tageszeitung.pdf1.46 MB
LH Fotoleiste

Mehr Chancen durch barrierefreie Mobilität
Das Autohaus Falbesoner in Birgitz (Tirol), ist seit 15 Jahren treuer Unterstützer des Vereins RollOn Austria.

Die Falbesoner's bringen so quasi unseren RollOn-Toyota „zum Rollen":
Sprechtage für behinderte Menschen, Sponsorenbesuche, Organisation von Veranstaltungen, Fahrten zu Terminen und und und ... wären ohne dieses Fahrzeug schlichtweg unmöglich. Viele gute „Engel" - beteiligten sich an der Finanzierung dieses „Behinderten-Busses".

Walter Falbesoner hat sich von Anfang an um die „Barrierefreiheit des Fahrzeuges" gekümmert. Es wurde eine Rampe eingebaut und spezielle Anschnall-Vorrichtungen für den Rollstuhl hergerichtet.

Falbesoner 1aObfrau Marianne Hengl mit Walter Falbesoner

Der Vorarlberger Autor Gerhard Maria Rossmann war durch eine fortschreitende Erbkrankheit blind, gehörlos und fast vollständig gelähmt. Seine Kommunikationsmöglichkeiten waren extrem eingeschränkt. Er kommunizierte trotzdem und diktierte preisausgezeichnete Gedichte und Prosatexte.

Gerhard Maria Rossmann ist am 28.12.2014, im 51-igsten Lebensjahr, in Frieden eingeschlafen. Er war - trotz seiner so schweren Behinderungen - bis zuletzt ein lebensbejahender Mensch.

"Lieber Gerhard! Ich werde dich immer im Herzen spüren, DANKE für deine Freundschaft und deine unbeschreibliche Lebenseinstellung. Du warst für mich die größte Persönlichkeit und eine Ausnahmeerscheinung des menschlichen Lebens. Ein letztes Bussi auf die linke Wange, Dein Mariannchen".

Gerhard Maria Rossmann

Gerhard Maria Rossmann:

Heimkehr

Der Weg in mich ist unwegsam, ich weiss
es scheint, als sei die ganze Welt in mir
und nur tief in meine Seele schauend
fand ich da ein Riesenfeld - so weit das Auge reicht
mich schreckt die Einsamkeit.

Zu dir, mein Freund, ist's schwer zu gehen, ich weiss.
Denn nur verlangen in mir kann ich sehn
bau ich Brücken, sind es meist nur Tücken
wo nur soll ich um Verzeihung bitten ?
Selbstlos ist mein Geben kaum, ich weiss.

Zu Gott ist's hart und mühevoll, ich weiss.
Voll von Zweifeln, Ängsten, Unvertrauen
in Demut will's gelernt sein, mich zu beugen
die Last am Weg ist schwer, ich strauchle, falle
dort kommt sehr bald mein Heim, ich weiss, ich weiss.

LINKS zur Geschichte eines ganz großen Menschen:
http://oe1.orf.at/artikel/210305

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/archiv/107016_Gerhard-Maria-Rossmann-Wunderbare-Bilder-im-Kopf.html

Dr. Susanne Riess über Gerhard Maria Rossmann ...
Geschichte im Anhang:
docSusanne_Riess_über_Gerhard_Maria_Rossmann.doc24 KB

RollOn Austria und die Arbeitsassistenz Tirol haben gemeinsam „den Traum von Stefan wahr gemacht"

Marianne Hengl, Obfrau von RollOn Austria, freut sich für Stefan Wurm:
„Im Sommer 2013 hat die Arbeitsassistenz Wörgl Kontakt mit mir aufgenommen. Der körperbehinderte Stefan Wurm hatte die Pflichtschule abgeschlossen und den Computerführerschein absolviert – trotz seiner offenen Art und seinem geschickten Umgang mit dem Computer schien es schwierig, einen dauerhaften Arbeitsplatz zu finden". Andreas Kröll, der Chef von Christophorus Reisen im Zillertal, glaubt an die Talente des jungen Burschen und nimmt ihn in sein Mitarbeiterteam auf.

„Beim ersten Vorstellungsgespräch begleiteten wir Stefan. Die Mitarbeiter/innen von Christophorus Reisen wurden miteinbezogen – und es hat geklappt!

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Obfrau Marianne Hengl und Andreas Kröll trauen Stefan Wurm einiges zu

Die Geschäftsführer der Bergbahnen Serfaus-Fiss-Ladis haben am 06.02.14 an RollOn Obfrau Marianne Hengl „für die schwerbehinderten Zwillinge Tobi und Leni“ eine riesengroße Spende über EUR 20.000,-- - für die Errichtung einer barrierefreien Wohnung - übergeben.
Tobi und Leni wohnen mit ihrer Familie im 3. Stock ohne Lift. Die immer größer werdenden Kinder müssen von den Eltern zum Spazierengehen, für die Fahrten zu den Therapien … jedes Mal auf und ab getragen werden.

Nun haben Engel „Flügel wachsen lassen“.

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RollOn-Obfrau Marianne Hengl freut sich: "Bitte lasst mich verdeutlichen, wie außergewöhnlich, selten und vorbildlich das Engagement der Pädagogischen Hochschule Tirol ist. Die PHT hat sich in einzigartiger Weise dafür stark gemacht, nicht nur einem, sondern sogar drei Menschen mit Behinderungen einen dauerhaften Arbeitsplatz zu vermitteln. 

Das Team

Am 9. September wurden drei neue Verwaltungsmitarbeiter/innen an der Pädagogischen Hochschule Tirol begrüßt: Dominik Klammsteiner wird ab sofort die Telefonvermittlung verstärken. Eva-Maria Proßegger arbeitet fortan als Sekretärin im Institut für Elementar- und Primarpädagogik und im Institut für Sekundarpädagogik. Eldina Woods unterstützt ab sofort das Sekretariat der Servicestelle nationale und internationale Hochschulkooperationen (EU-Büro).

Alois Egger kann sein Glück kaum fassen: Nach einem erfolgreichen Praktikumsaufenthalt bei der Tiroler Versicherung durfte er nun zwei Wochen bei der Arbeiterkammer Imst ein Schul-Praktikum absolvieren. Der gute Imster HAK-Schüler hat sich schon in der Tiroler Versicherung überall sehr beliebt gemacht und zeichnet sich durch seinen Fleiß, Wissbegier und Genauigkeit aus.

Die Geschichte ist umso schöner, da sie spontan auf der letztjährigen Benefizgala des Vereins RollOn Austria am 11.11.2012 entstanden ist, wo sich AK-Präsident Erwin Zangerl nach Alois‘ Bühnenauftritt - mit Dir. Walter Schieferer von der Tiroler Versicherung - ohne Zögern bereit erklärt hat, ihm auch ein Praktikum bei der AK Imst im Rahmen seiner Schulausbildung zu ermöglichen.

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Alois Egger und Mag. Günter Riezler, Leiter Bezirkskammer Imst

Heute am Weltfrauentag ist es mir ein persönlicher Herzenswunsch, euch eine liebe Bekannte und so wie ich finde – „die“ Frau des Jahres 2013 vorzustellen: Sabrina Nitz, die Koordinatorin der Vorarlberger Assistenzgemeinschaft des Vereins „Reiz – Selbstbestimmt Leben“.

Sabrina und mich verbindet etwas ganz besonderes – nämlich unsere Behinderung, eine Gelenksversteifung an allen vier Gliedmaßen.

Sabrina

Felix Klieser, Jahrgang 1991, kam ohne Arme zur Welt, fühlte sich dadurch jedoch niemals eingeschränkt. Nachdem wir bereits in Tirol und Salzburg die Ehre hatten, mit diesem besonderen Künstler zusammenzuarbeiten, durfte RollOn Austria das Ausnahmetalent erstmals in Wien zu zwei Konzerten begrüßen:

Nach einem fulminanten Auftritt im ORF RadioKulturhaus mit fast 200 Gästen trat Felix Klieser tags darauf am Sonntag, 17.02.2013 als Überraschungsgast beim „Welcome Dinner“ der Zero Project Conference 2013 der Essl Foundation (eine gemeinnützige Stiftung für Finanzierung sozialer Aktivitäten) auf.

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Der Verein RollOn Austria rief kürzlich die österreichweite Kampagne „Mit Behinderung Zukunftsreich" ins Leben:

Der Schüler Sebastian Haas, erzählt im Interview – mit Marianne Hengl - auf berührende, aber auch auf amüsante Art über seine Behinderung, sein derzeitiges Leben als Schüler und seine Zukunftsträume.

Würde man es nicht hören und sehen, man könnte es kaum glauben:
Da spielt ein junger Musiker sein Instrument mit seinen Zehen und das auf Weltklasseniveau. RollOn Austria lädt den 21-jährigen Felix Klieser aus Göttingen in Deutschland nach Salzburg ein. Am 10. Oktober 2012 begeisterte er rund 500 Besucher in Lofer. Er spielte zusammen mit der Militärmusik Salzburger unter dem Motto „TAKT-Gefühl auf Augenhöhe" ein besonderes Konzert. Am Tag zuvor war Felix Klieser in der Hauptschule Lofer zu Gast - hier ein paar Eindrücke:

„Die Tiroler Sparkasse und der Verein RollOn Austria feiern 2012 ein ganz besonderes Jubiläum – seit genau 20 Jahren steht die Tiroler Sparkasse als Hauptsponsor und zugleich längster Wegbegleiter an der Seite von RollOn Austria.

Tiroler Sparkasse

von links nach rechts: Vorstand - Mag. Wolfgang Hechenberger, Vorstandsvorsitzender Hans Unterdorfer

Hans Unterdorfer, Vorstandsvorsitzender der Tiroler Sparkasse: "Das was Marianne Hengl und ihr Verein seit 20 Jahren mit sehr viel Kreativität und Beständigkeit machen ist nicht hoch genug einzuschätzen: es verändert die Wahrnehmung von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft zum Bessern. Es sind vor allem die positive Energie und die ungeheure Willenskraft von Marianne selbst, die diesen Erfolg begründen und sie zum Vorbild, auch für nichtbehinderte, machen."

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Vom Spießrutenlauf zum Erfolgserlebnis
Alois Eggers strahlendes Gesicht sagt mehr als tausend Worte – durfte er doch kürzlich erste Berufserfahrungen im Rahmen eines 14-tägigen „Schnupperaufenthaltes“ in der Tiroler Versicherung sammeln.

Vor diesem so wichtigen Erfolgserlebnis durchlebte die Familie Egger jedoch einen monatelangen Spießrutenlauf, wie die Mutter des Imster HAK-Schülers, Angelika Egger, zu berichten weiß: „Wir haben uns lange bemüht, einen Praktikumsplatz für Alois zu bekommen. Mein Sohn ist auf einen Elektrorollstuhl angewiesen – und obwohl das Bedienen der Computertastatur, Telefonieren oder Botengänge für ihn gut zu erledigen sind, scheiterte es meistens an der fehlenden Barrierefreiheit.

Nach vielen Absagen hatte ich den rettenden Gedanken – vielleicht kann mir Marianne Hengl helfen. Innerhalb von zwei Tagen hatten wir die blitzschnelle Zusage der Tiroler Versicherung; ein richtiger Glücksfall für uns.

Auch Vorstandsvorsitzender Dr. Walter Schieferer hat nur lobende Worte: „Alois hat sich vom ersten Augenblick an in unsere Gemeinschaft integriert. Durch sein herzliches Auftreten hat er sich sofort überall sehr beliebt gemacht. Seine Arbeitsweise zeichnet sich durch Fleiß, Wissbegier und Genauigkeit aus. Es war für mich selbstverständlich und eine sehr gute Entscheidung, Alois diese Chance zu geben, denn auch für uns als Arbeitgeber war dies eine wichtige Erfahrung. Und wer weiß, was die Zukunft bringt – ich könnte mir auch durchaus vorstellen, Alois nach Beendigung seiner Schulzeit vielleicht wieder in der Tiroler Versicherung zu begrüßen – dann aber für länger als zwei Wochen.“

Fast genau vor einem Jahr konnten Zoe Springer und ihre Familie wieder aufatmen. Mit gemeinsamen Kräften gelang es uns eine für Zoe schwerwiegende Entscheidung des Wiener Stadtschulrates abzuwenden: Zoe wurde nahe gelegt ihre Wunschschule - die Hertha Firnberg Schule für Wirtschaft und Tourismus - zu verlassen, da sie aufgrund ihrer Behinderung die Anforderungen im Fach Service nicht ausreichend erfüllen könne.

Es ist uns eine unglaubliche Freude, den Focus unseres „Rampenlichts“ heute auf ganz besondere Menschen zu richten: Es sind die Geschäftsführer der Bergbahnen Serfaus-Fiss-Ladis: Benny Pregenzer, Hubert Pale, Stefan Mangott und Georg Geiger.

dev.li. Stefan Mangott, Georg Geiger, Ernst Heindl, Toni Hochenegger, Hubert Pale, Marianne Hengl und Benny Pregenzer

Am 10. Jänner überreichten die vier Geschäftsführer den Scheck an Obfrau Marianne Hengl und ihren Stellvertreter Ernst Heindl, die sich vor Begeisterung überwältigt zeigte:

Seit 10 Jahren kommt der Erlös ihrer vorweihnachtlichen „Berggala“ wohltätigen Projekten zu Gute. Im Dezember 2011 war es wieder soweit, über 400 Gäste zeigten sich äußerst spendabel mit einem tollen Ergebnis - RollOn Austria darf in den Genuss einer unfassbar großzügigen Spende von EUR 33.000 kommen!