Kontrast:  weiss auf blau blau auf weiss schwarz auf gelb gelb auf schwarz normal

Marianne im Gespräch

Dieses Sommergespräch mit der in Salzburg geborenen Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager, demnächst zu lesen in den Salzburger Nachrichten.

SN Foto Kirchschlager

Sommergespräch für die Tiroler Tageszeitung.
Marianne Hengl trifft Julia Moretti. Mit ihr spricht sie über „Werte in der Krise – Ethik und Verantwortung zum Nächsten".

pdf15.08.20_Tiroler_Tageszeitung_1.pdf399.41 kBpdf15.08.20_Tiroler_Tageszeitung_2.pdf350.34 kB

Julia Moretti unterstützt derzeit eine ganz besondere Benefiz-Kampagne vom BÄCKER RUETZ für RollOn Austria.

20200812 091827kl

Fruehstuecken helfen Tablettaufleger LR

 

 Ein Gespräch über das Menschsein und was im Leben wirklich zählt.

pdfDas_Interview.pdf345.54 kB

Dominik Thiem: Seit Nico zu uns ins Training kommt, hat sich der Kontakt intensiviert. Davor haben wir uns leider nur selten auf Turnieren gesehen oder ganz selten in der Südstadt. Jetzt sehen wir uns sehr oft. Mein Leben ist seitdem schöner geworden.

Nico Langmann: Ich muss sagen, als Sportler sind wir eh in einer Situation, in der wir uns derzeit gar nicht so wichtig nehmen dürfen. Durch die Corona-Krise sind Menschenleben gefährdet und es gibt so viele Leute, die auch existenziell davon abhängen und wir dürfen halt gerade nur nicht Ballspielen. 

Liebe RollOn-Freunde!

Am 18.04.20 um 16:05 Uhr in ORF III durfte ich zum ersten Mal eine Fernsehsendung moderieren. Zum Aufnahmezeitpunkt war vom Corona-Virus noch keine Rede, dennoch passt das Motto „Wenn Menschen an sich glauben“ nun perfekt in die heutige herausfordernde Zeit.

Eltern behinderter Kinder sind momentan extrem gefordert
Marianne Hengl, im Gespräch mit Karl Medwed, Obmann AMB / Angehörige von Menschen mit Behinderungen.

Eine besondere Herausforderung ist die momentane Zeit für Familien mit behinderten Kindern. Für diese Familien bricht momentan das gesamte, mühsam aufgebaute Netzwerk, zusammen. Sämtliche Angebote, die den Familien sonst im Alltag Erleichterung verschaffen, sind nicht mehr möglich. Die Schulen sind geschlossen, es gibt keine Therapie, keine Betreuung und auch kaum Freizeitmöglichkeiten, die mit dem behinderten Kind allein möglich sind. Auch die Großeltern als wichtige Unterstützung fallen aus.

Resized 20200308 142033 3419 horz

Bruno Lemberger aus Mittersill war 29 Jahre alt, als sich von einem Tag auf den anderen sein Leben komplett veränderte. Im Interview mit RollOn-Obfrau Marianne Hengl erzählt der „Landwirt im Rollstuhl“ von seinen bedrohlichen Existenzängsten, der Hilflosigkeit und der großen Angst in einem Pflegeheim zu landen. Der Glaube und das Vertrauen an Gott und sein Wille zu leben, haben aus Bruno einen ganz besonderen Botschafter für die Menschheit werden lassen.

Bruno 9

Die Tirolerin Marianne Hengl ist Behindertenaktivistin und bereits 30 Jahre Geschäftsführerin von RollOn Austria. Sie wurde mit einer Gelenksversteifung an allen vier Gliedmaßen geboren und weiß aus eigener Erfahrung, dass das Leben oft eine große Herausforderung darstellt.

Am 30.3.2020 erscheint IHR INTERVIEW zur Corona-Krise - mit Felix Mitterer - in den Salzburger Nachrichten.

Krisen sind Bedrohungen. Aber auch Chancen. Ist es nicht eine Ironie in dieser schweren Zeit von Chancen zu sprechen?
Wenn man an unsere Tourismusbranche denkt, die im Moment in großen Teilen wirtschaftlich zugrunde geht, und an die vielen Arbeitslosen, dann ist es tatsächlich Ironie, nein, der pure Zynismus. Aber andererseits ist dieser Stillstand auch eine Chance, nicht nur für alle Menschen, sondern auch für die Natur. Die Menschen, die Familien werden gezwungen, endlich wieder eine Ruh zu geben, miteinander endlich wieder zu kommunizieren, es wird auch das wieder getan, was mich schon in meiner Kindheit rettete, nämlich Bücher zu lesen. Und draußen wird die Luft besser, das Wasser wird reiner, die Vögel und anderen Tiere sind ungestört von uns Menschen. Die Erde erholt sich von uns hektischen, unersättlichen Wüterichen.

Das ganze Interview lesen Sie hier - klick.

pdf30.03.20_Salzburger_Nachrichten.pdf246.81 kB

mitterer horz 

Ein Interview von Marianne Hengl mit dem blinden Extrembergsteiger Andy Holzer

 DSC0904 horz

Wie setzt du dich mit dieser Herausforderung (Quarantäne) auseinander und auf welche Weise sprichst du dir Mut zu?
Aufgrund meiner Blindheit befinde ich mich schon mein ganzes Leben lang in einer Art Quarantäne und für mich herrschten immer schon erschwerte Bedingungen, um vor die Türe zu kommen. Einfach rein ins Auto sitzen und weg fahren ging wegen meiner Blindheit nie. Daher habe ich mein Leben immer schon gut organisieren müssen und wie ich aus dem Haus komme. Reines Management, sozusagen. Diese lebenslangen Erfahrungen sind mir momentan eine große Hilfe in dieser derzeitigen Krisenzeit. Weil man immer schon mit Einschränkungen und Hindernissen leben und umgehen musste, stellen die derzeitigen Maßnahmen für mich persönlich keine so großen Barrieren dar. Wir Behinderte sind abgehärtet und nicht so zimperlich.

Hier lesen Sie das ganze Interview:

pdfDas_Interview_mit_Andy_Holzer.pdf165.43 kB

Mein Sommergespräch mit dem Dirigenten Franz Welser-Möst - in Kooperation mit den "Salzburger Nachrichten" - war ein total spannendes und wertvolles Gespräch. Wir beide haben über die „Werthaltung in unserer Gesellschaft“ gesprochen. 

20190730 153755

Jeden Sommer lädt Marianne Hengl, Obfrau des Vereins RollOn Austria, für die Tiroler Tageszeitung bekannte Persönlichkeiten zum Gespräch.
Am 2. Juli 2019 trifft sie im Tannheimer Tal, am Vilsalpsee Toni Innauer . Mit ihm spricht sie über Zivilcourage und dem Mut zu Handeln.

pdf04.07.19_Tiroler_Tageszeitung_-_Toni_Innauer.pdf1.13 MB

TT Sommergespräch mit Toni Innauer 

Egal ob als Obfrau des Vereins RollOn Austria, ob als Initiatorin der ORF-Fernsehsendung „Gipfel-Sieg“ oder als Erfinderin der Radio-Sendung „Stehaufmenschen“, die sie gemeinsam mit Rainer Perle moderiert, steht sie als Powerfrau an der Front. Rainer Perle hat sie jetzt auch in die Radio Tirol Nahaufnahme eingeladen.

Rainer und Marianne

Hengl trifft Bloéb: „Die Liebe stand immer über allem“

RollOn-Geschäftsführerin Marianne Hengl traf Schauspieler Gregor Bloéb zu einem Gespräch über seine Familie, das Glück von späten Schicksalsschlägen und die Frage nach dem Sinn des Lebens.

TT Interview mit Gregor Bloeb

Jeden Sommer lädt Marianne Hengl, Geschäftsführerin des Vereins RollOn Austria, für die Tiroler Tageszeitung bekannte Persönlichkeiten zu einem Gespräch. Dieses Jahr hat sie den Schauspieler Gregor Bloéb auf seinem Ansitz hoch über Pfaffenhofen getroffen. Mit ihm sprach Hengl über seine Familie, die Suche nach dem Sinn des Lebens und das Glück von späten Schicksalsschlägen.

RollOn Obfrau Marianne Hengl: "Im Sommer, wenn es ein bisschen ruhiger ist, habe ich die ganz große Ehre für die Salzburger Nachrichten und für die Tiroler Tageszeitung ein Sommergespräch mit bekannten Menschen zu führen. Anfang Juli durfte ich Sepp Forcher in Liefering besuchen und wir haben über unser Dasein gesprochen. Für mich ein unbeschreiblicher Augenblick, den ich sehr gerne mit Euch teilen möchte. Im Anhang das Interview, welches am 24.08.18 in den Salzburger Nachrichten zu lesen war.

jpgSepp_wie_stellst_du_dir_den_Himmel_vor.jpg815.85 kB

im Gespräch

Marianne Hengl im Interview mit Benni und Marlies Raich für die Salzburger Nachrichten

Ein Gespräch über behinderte Menschen in der Gesellschaft, Berührungsängste, Erziehung und das Leben während und nach der Skikarriere.

was zaehlt im leben wirklich marlies und benni raich im gespraech 41 72581362Sportredakteur Christian Mortsch, hat das Interview für die Salzburger Nachrichten niedergeschrieben.

Dass sich ausgerechnet dann die vermeintlich engsten Vertrauten nicht mehr melden, wenn man sie am dringendsten braucht, weiß auch Alexander Pointner, den RollOn-Austria-Geschäftsführerin Marianne Hengl zu ihrem traditionellen Sommergespräch geladen hat. Nach dem Suizidversuch seiner Tochter Nina, an deren Folgen sie 2015 nach 13 Monaten im Wachkoma starb, schien die Welt für den ehemaligen Erfolgscoach und seine Familie von einem Moment auf den anderen still zu stehen.

06.08.17 Tiroler Tageszeitung

pdf06.08.17_Tiroler_Tageszeitung.pdf947.39 kB

„Sieger haben viele Gesichter“

Der eine ist ein sportlicher Sieger, der im Rampenlicht steht und eine sportliche Bilderbuch-Karriere hingelegt hat. Die andere ist eine Siegerin im Stillen. „Für einen schwer behinderten Menschen ist es ein ebenso großer Sieg, wenn er nach drei Jahren erstmals ohne fremde Hilfe aus der Badewanne steigen kann“, sagt Marianne Hengl, die Obfrau des Vereins RollOn Austria, der sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung einsetzt.

Von Marianne Hengl stammt auch diese Idee für ein ungewöhnliches Interview zwischen zwei Siegern aus zwei völlig verschiedenen Welten, das von Michael Smejkal für die Salzburger Nachrichten aufgezeichnet wurde.

20161007 134049         index

Hengl: Letzte Woche war in meiner ORF III -Fernsehsendung „Gipfel-Sieg“ Kira Grünberg zu Gast. Auf die Frage, was in der Zeit nach ihrem Unfall der größte Erfolg war, meinte Kira strahlend: „Ich wollte als erstes unbedingt lernen mir wieder alleine die Zähne zu putzen, anfangs war das gar nicht so leicht und jetzt funktionieren die Handgriffe schon wieder ganz normal.“ Marcel, wenn dich so ein Schicksal ereilen würde, wie würdest du dein Leben in den Griff bekommen?

Hirscher: Das alles ist schwer vorstellbar. Wenn ich so eine Geschichte höre, macht mich das natürlich sehr betroffen. Für jemand, der sich in seinem Leben wie ich vergleichsweise nur mit Luxusproblemen herumgeschlagen hat, ist dies nicht zu beantworten.

RollOn-Obfrau Marianne Hengl plauderte am 26.07 - für die Tiroler Tageszeitung - mit Starfotografin Inge Prader über Schönheitsideale, Selbstwahrnehmung und die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

Marianne und Inge Prader

Marianne Hengl: „Worauf kommt es deiner Meinung nach im Leben an?“

Inge Prader: „Ich habe das Ziel, dass ich am Ende des Tages in den Spiegel schauen kann und mich nicht genieren muss“, antwortet die Starfotografin. Wenn sie drei Wünsche frei hätte, dann würde sie sich angesichts der aktuellen Meldungslage rund um den Globus Hunger, Kriege und Gewalt wegwünschen.

Was danach kommt, wenn das Leben zu Ende ist?

Inge Prader: „Ja, da bin ich auch schon sehr gespannt“, lacht Inge Prader. Konkrete Bilder, wie es sein könnte, hat sie nicht mehr. „Ich bin in Tirol aufgewachsen und katholisch geprägt und hatte daher früher diese typische Vorstellung vom Himmel.“ Heute will sie sich einfach überraschen lassen.

Marianne Hengl hingegen hat eine ziemlich konkrete Vorstellung, was sie erwartet.

Marianne Hengl: „Ich erinnere mich an meinen leider verstorbenen Großvater, der früher ganz viele Schafe hatte“, erzählt Hengl. „Wenn ich einmal hinübergehe, wird er mich mit der ganzen Herde abholen und ins andere Leben führen. Es gibt dann dort keine Räder und keinen Rollstuhl mehr. Und ich werde gehen.“ Aber nicht in ihren pinkfarbenen Schuhen, die auf dieser Welt zu ihrem Markenzeichen geworden sind. Nein. Marianne Hengl lacht: „Im Himmel trage ich High Heels.“

Das ganze Interview in der Tiroler Tageszeitung lesen Sie hier: pdf26.07.16_Tiroler_Tageszeitung.pdf1.18 MB