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Maria Hofmann in der Radiosendung "Stehaufmenschen"

Wie viele Schmerzen muss ein Mensch ertragen, damit er irgendwann die Ärzte bittet, seinen Arm zu amputieren?

Genau das hat die inzwischen 27 jährige Unterländerin bei sich machen lassen. Wie es dazu kam, erzählt sie Marianne Hengl und Rainer Perle, am Sonntag, den 5. Jänner 2020, um 20.04 Uhr in der Radiosendung "Stehaufmenschen."

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Marianne horz

Es war ein ganz normaler Novembertag. So wie immer ging Maria mit ihrer Familie in die Kirche, danach gab es Mittagessen und später bekam sie noch Besuch von ihrem Onkel. Dem wollte Maria ihr Pferd zeigen und damit ausreiten. Die Eltern versuchten sie davon abzuhalten, weil es rutschig war, doch Maria setzte sich durch. Kurz bevor sie wieder zuhause war, stieg sie dann doch vom Pferd, rutschte aus und fiel auf ihren Ellenbogen.
Am nächsten Tag wird die damals 18jährige Maria operiert - ein Routineeingriff, aber es kommt zu Komplikationen. Die Wunde bricht immer wieder auf, dazu kommen unsägliche Schmerzen und permanenter Schlafentzug. Über die Jahre schädigen die notwendigen Schmerzmittel zudem Marias Körper. Nach zwölf weiteren Operationen und nur mehr 40 Kilogramm Körpergewicht findet sie dann schließlich einen Arzt, der bereit ist, ihren Herzenswunsch zu erfüllen: Die Amputation ihres linken Arms.

Ihre Geschichte erzählt Maria Hofmann als Gast von Rainer Perle und Marianne Hengl in der Sendung „Stehaufmenschen“, am Sonntag den 5.1.2020 um 20.04 Uhr in Radio Tirol. Die Sendung wird am Dreikönigstag wiederholt, von 13:00 -14:00 Uhr in Radio Tirol.

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