Marianne Hengl im Gespräch mit Barbara Kößler in der 9. ONLINE-Serie der Tiroler Tageszeitung „LICHTblicke & WEGweiser“

Barbara Kößler ist 38 Jahre alt. Als Sozial Pädagogin hat sie viele Jahe als Assistenz für Menschen mit Behinderungen gearbeitet. Am 26. Juli 2020 veränderte ein schwerer Verkehrsunfall von einem Tag auf den anderen das Leben von Barbara Kößler. „Im August bin ich auf der Intensivstation in Innsbruck zu mir gekommen und habe in den darauffolgende Wochen und Monaten realisiert, dass ich jetzt selbst schwerst behindert und hochgradig auf Unterstützung angewiesen bin.“

Gleich darauf kam der nächste Schicksalsschlag. Ein paar Wochen später - nach dem Unfall - starben hintereinander ihre geliebten Eltern an Krebs.


Als "LICHTblick-Pate" dieser 9. Folge engagiert sich die ProMedia Kommunikation GmbH.

"Im Rehabilitationszentrum Häring bekommt man eine Perspektive, diese hat mir sehr geholfen und ich habe viel für mein neues Leben gelernt. Ich bin viel an die Grenzen gekommen und habe mit Leuten aus dem Bekanntenkreis telefoniert, da diese Hemmungen hatten, mich anzurufen. Ich lernte vor allen Dingen geduldig zu sein.
Früher habe ich als Sozialpädagogin behinderte Menschen betreut und nun bin ich ein selber schwerst körperlich beeinträchtigter Mensch. Das zu sein war ein radikaler Perspektivenwechsel. Schlimm war, dass ich nicht einmal mehr meine eigenen Ausscheidungen kontrollieren konnte, nicht mehr mit meinem Hund auf den Berg gehen konnte um Kräuter zu sammeln. Diese und noch viel mehr solcher Tatsachen muss man erst lernen zu akzeptieren."

"Mein größter Erfolg, ich kann mir mit meinen Händen wieder alleine die Nase kratzen."

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