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Barbara Stöckl & Marianne Hengl freuen sich auf den 34. ORF III Gipfel-Sieg von RollOn Austria.

Hans Grugger geht nach einem Horror-Sturz auf der Kitzbüheler Streif durch die Hölle. Nach der dritten Woche Reha in Hochzirl sind die Gedanken wieder klarer geworden und dann hab ich das erste Mal realisiert was mit mir passiert ist. Als erstes hab ich große Schuldgefühle gehabt warum ich das den Leuten antun muss - meiner Familie, Freunden, Kollegen, dass ich so einen Blödsinn machen muss. Das war die erste Krise. Das zweite, das war das Härtere und was mich noch immer beschäftigt: warum hab ich so ein Glück gehabt, warum kann ich wieder gehen? Warum können andere das nicht? Dass manche Patienten nach einem Monat Therapie erst zwei Finger bewegen können. Das beschäftigt mich noch immer. Meine Lösung ist die, dass ich dankbar bin, dass ich wieder alles machen kann und ich versuche das Leben so gut wie möglich gut zu gestalten.

Am 23. August 1993 veränderte ein Arbeitsunfall die Visionen und das Leben von Andreas Schiestl.
Er fuhr mit einem Unimog die Piste herunter, dieser überschlug sich plötzlich aus ungeklärter Ursache und schleuderte Andi weit hinaus. Diagnose: komplette Querschnittlähmung ab dem elften Brustwirbel. Eine sehr harte Zeit folgte. Während der Rehabilitation in Bad Häring lernte der junge Bursch und Vater von Daniel die Welt von einer anderen Seite kennen. "Das Leben geht weiter, halt a bissal schwieriger, aber es ist alles Einstellungssache." Im Jahre 1994 lernt er seine künftige Ehefrau, die ebenfalls im Rollstuhl sitzende Südtirolerin Ida kennen. Und bald schon kam das nächste Geschenk ...

Als "LICHTblick-Pate" dieser 7. Folge engagiert sich die Diözese Innsbruck und die Landwirtschaftskammer Tirol.

Innsbruck, Wien / Tiroler Tageszeitung: 12.10.21 – Der Dachverband der österreichischen Spendenorganisationen (Fundraising Verband Austria) prämiert jedes Jahr herausragende Leistungen in der Spenderkommunikation. Die diesjährige Verleihung der renommierten Fundraising Awards fand am Montagabend in Wien statt. Die Awards wurden in sieben Kategorien an namhafte NPOs und Agenturen verliehen. Höhepunkt war die Vergabe des Awards „Fundraiserin des Jahres“ an Marianne Hengl für ihr jahrzehntelanges Engagement um „RollOn Austria – Wir sind behindert“.

Als Behindertenaktivistin kämpfe Marianne Hengl seit über 30 Jahren für bessere Lebensbedingungen und mehr gesellschaftliche Akzeptanz von Menschen mit Behinderung, heißt es in der Begründung der Jury.

200 20211011 cSchedl FundraisingAwardMarianne Hengl mit ihrem Team: Jurij Pfauser, Doris Picha, Andrea Lindner. Familienmitglied Sara Daveloose und Laudator Toni Innauer.

Das „1. Denkmal für das behinderte Leben“, der leuchtende Engel mit nur einem Flügel, steht jetzt bis zum 2. November 2021 - im 1. Rolli-Hotel der Alpen Weisseespitze, im Kaunertal.

So etwas hatte die Baubehörde noch nie gesehen: Eine Fluchttreppe ohne Treppen. Doch die wären hier so fehl am Platz wie nur denkbar. In einem Hotel, wo es rein gar nichts gibt, das Menschen im Rollstuhl zum Hindernis werden könnte. In Sachen Barriere­freiheit kennt Familie Hafele keine Kompromisse. Und so wich dem ratlosen Staunen über die neuartige Fluchtrampe in den Gesichtern der Behörden­vertreter einem anerkennenden Nicken. 20 Jahre ist das mittlerweile her.

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Hoch oben am Berg … Kindern das Leben mit einer Behinderung nahebringen und ihnen dadurch Hemmungen nehmen, war das Ziel von Michael Schretter, Chef der Sonnenbergbahnen Grän.

Am Donnerstag präsentierte Marianne Hengl am Füssener Jöchle ihr Kinderbuch „Marianne und die roten Zauberstiefel“. Eine außergewöhnliche Geschichte, die man nicht auf dem Buchmarkt findet.
„Mit dem Kinderbuch als Aufhänger, versuche ich mit den jungen Menschen ganz offen über das Thema Behinderung zu sprechen. Sie dürfen mir die Nase kratzen, ein Glas Wasser mit Strohhalm zum Mund reichen, meine Hände berühren, mir das Essen eingeben, und vieles mehr. Wir hatten auf jeden Fall sehr viel zu lachen und dadurch bekam das Thema Behinderung einen anderen Stellenwert, es stand unkompliziert im Mittelpunkt unserer Begegnung. Kurz nach der Veranstaltung haben mir Paula und Emma ein Herz aus Rosenquarz in den Schoß gelegt und eine ganz spontane und liebevolle Umarmung von Elisa hat mich sehr berührt.“

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