25.06.26 / 18.00 Uhr / Livestream auf tt.com: Roland Düringer in der 56. Serie LICHTblicke

Marianne Hengl, Roland Düringer und Philipp Resl

In der 56. Folge der Serie LICHTblicke spricht Marianne Hengl mit Roland Düringer über eine Welt, die immer schneller wird – und über den Mut, trotzdem langsamer, wacher und menschlicher zu leben.

Donnerstag, 25.06.2026
18:00 Uhr / Livestream auf tt.com, rollon.at und in den Sozialen Medien

Roland Düringer zählt seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Persönlichkeiten Österreichs. Als Schauspieler, Kabarettist und genauer Beobachter des Lebens hat er unzählige Menschen zum Lachen, Nachdenken und Hinterfragen gebracht. In dieser Ausgabe von LICHTblicke zeigt er sich von einer besonders persönlichen Seite.

Schon früh lernte Roland Düringer, Menschen genau zu beobachten. Für ihn gehört das zu seinem Beruf als Schauspieler. Über Jahrzehnte hinweg entwickelte er daraus eine besondere Gabe: Muster zu erkennen, Verhaltensweisen zu verstehen und hinter Fassaden zu blicken. Im Gespräch erzählt er, warum viele Menschen Rollen spielen, wie Inszenierungen unser tägliches Leben beeinflussen und weshalb echte Begegnungen heute wichtiger sind, denn je.

Ein zentrales Thema dieser Folge ist die rasante Veränderung unserer Zeit. Digitalisierung, soziale Medien und künstliche Intelligenz prägen unseren Alltag wie nie zuvor. Düringer beschreibt, wie technische Entwicklungen unser Denken, unsere Beziehungen und unser gesellschaftliches Zusammenleben verändern. Gleichzeitig stellt er die Frage, ob wir dabei nicht Gefahr laufen, den Kontakt zum Wesentlichen zu verlieren – zu uns selbst, zur Natur und zu den echten Erfahrungen des Lebens.

Besonders berührend spricht Roland Düringer über seine persönliche Entwicklung. Während früher Leistung, Erfolg und öffentliche Anerkennung eine große Rolle spielten, haben sich seine Prioritäten im Laufe der Jahre verändert. Heute sucht er weniger nach dem „Mehr“ und viel stärker nach dem „Warum“. Er erzählt von seinem Rückzug aus dem ständigen Wettbewerb, von seiner Liebe zur Natur und davon, weshalb der Wald für ihn ein Ort geworden ist, an dem er das Leben in seiner ursprünglichsten Form erfährt.

Gemeinsam mit Marianne Hengl taucht er auch in große Fragen ein: Was bedeutet Freiheit wirklich? Warum fällt es uns oft so schwer, andere Meinungen stehen zu lassen? Weshalb suchen Menschen ständig nach Zugehörigkeit und Bestätigung? Und wie gelingt es, sich selbst treu zu bleiben, auch wenn die Welt immer lauter wird?

Roland Düringer plädiert für mehr Gelassenheit, mehr Eigenverantwortung und dafür, das Leben wieder unmittelbarer zu erfahren – jenseits von Bildschirmen, Meinungen und Inszenierungen.

Diese Ausgabe von LICHTblicke ist eine Einladung, innezuhalten. Eine Einladung, die eigene Sichtweise zu hinterfragen und sich bewusst zu machen, wie reich wir bereits beschenkt sind. Denn vielleicht liegt das größte Glück nicht darin, ständig nach etwas Neuem zu suchen, sondern das Wunder des Lebens wahrzunehmen, das uns jeden Tag umgibt.

Ein LICHTblick über eine Welt im Wandel – und über die Frage, wie wir darin Mensch bleiben.

Die Patenschaft für die 56. Folge der Serie LICHTblicke übernimmt das Unternehmen P & R Verwaltungs GmbH – von Herzen DANKE dafür an Philipp und Nikolaus Resl.