Barbara Stöckl in LICHTblicke und WEGweiser

Marianne Hengl und Barbara Stöckl

Marianne Hengl im Gespräch mit Barbara Stöckl in der 11. ONLINE-Serie der Tiroler Tageszeitung „LICHTblicke & WEGweiser“.

Barbara Stöckl: „Es gibt Lebenssituationen, wo es den Menschen nicht möglich ist, immer das Positive zu sehen. Man muss sich selbst eingestehen, dass man oft einen zeitlichen Abstand von Geschehnissen braucht. Wenn man eine Krankheit oder einen Verlust erlitten hat, warum soll man da was positives sehen. Schwere Gefühle dürfen sein, obwohl es in unserer Gesellschaft fast unmodern geworden ist, dass man Traurigkeit auch oft aushalten muss, denn das gehört auch zum Leben.

 

„Veränderungen annehmen in meinem Leben, da bin ich nicht gut. Ich wünsche mir immer, dass es weiterhin so gut läuft. Aber das ist dumm. Denn es steht fest, das Leben ändert sich ständig. Jeden Moment. Das Leben hängt an einem seidenen Faden. Aus dem Spitzensport hört man immer wieder, die Niederlagen haben den Sportler mehr gestärkt als alle Siege. Das kann man aber nur rückblickend so sehen und schätzen.
In Zeiten wie diesen lernt man wieder die Demokratie zu leben, man lernt wieder zu schätzen, in welcher Freiheit wir aufgewachsen sind.“
Barbara Stöckl hofft sehr auf ein Umdenken in der Gesellschaft, ein Regenerieren, „denn nur immer noch mehr Reichere in unserer bunten Welt und die Armen im Dreck wird es auf Dauer nicht geben können.“

Als "LICHTblick-Pate" dieser 11. Folge engagiert sich die feratel media technologies AG.